#berlinfakt – Die tägliche Twitter-Dosis Berlin

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Mit dem Hashtag #berlinfakt haben die Kulturfritzen kürzlich eine neue tägliche Serie auf Twitter gestartet.

In Berlin wird wird zu wenig über Berlin getwittert. So nehme ich das zumindest wahr. Oder eben nicht. Vielleicht hab ich die ganzen Tweets einfach nur noch nicht gefunden.
Durch meine Timelines (@kulturfritzen und @lippunermarc) rauschen täglich interessante Neuigkeiten und lesenswerte Fakten aus Köln, München, Wien und andernorts; die Berlin-Tweets sind vor allem Anmerkungen zum politischen Tagesgeschäft, was selbstredend oft interessant ist, mir aber irgendwie nicht ausreicht. Schon gar nicht als Kulturfritze, der jeden Tag seine Stadt aufs Neue entdecken will.

Seit Jahresanfang zeige ich in äußerst loser Folge #BerlinsschönsteBahnhöfe, eine gnadenlos subjektive Auswahl, wenn mich Details ästhetisch ansprechen oder emotional berühren. Die erste Kulturfritzen-Aktion führte zum Schloss Schönhausen, ein weiteres Tweetup ermöglichte Einblicke in die Geschichte des Admiralspalastes. Kürzlich habe ich Schiller in Berlin gesucht und dabei wunderbare Entdeckungen gemacht.

Berlins Geschichte – mehr die alltägliche, als die weltbewegende – hat mich schon immer interessiert: Kiezgeschichte, Baugeschichte, Kulturgeschichte. Da ich fest daran glaube, dass diese kleinen interessanten oder unnützen, bekannten oder weniger bekannten kunst-, kultur- oder nurhistorischen Fakten Euch auch interessieren, habe ich beschlossen, sie mit dem Hashtag #berlinfakt in geringer täglicher Dosis fortan ins Twitteruniversum zu senden.
Die Wahl dieses Hashtags ist nicht zufällig: Seit Oktober letzten Jahres liefert Thomas Harb #Wienfakt|en, die er hunderterweise gebündelt auch auf seinem Blog präsentiert. Ein Schatz an smalltalkbereichernden Informationen und alles in allem ein großartiges Format, das ich hocherfreut für Berlin adaptieren darf.

Die Auswahl der #Berlinfakt|en ist subjektiv, folgt dem, was ich aufschnappe und interessant finde. Das, was mir vor die Füße fällt, Orte, an denen ich oft vorbeigehe, die mich neugierig machen. Kurzum: Meine Smalltalkfaktensammlung über Berlin, ohne großes Konzept, nur twitterschlau minimal strukturiert: Montags werden museale Fakten geliefert (#MuseumMonday), der Donnerstag gehört der Berliner Theaterlandschaft (#Theaterthursday bzw. #Theatrethursday), dazwischen allerlei Bemerkenswertes über diese meine bemerkenswerte Stadt.

Die Informationen zu den #Berlinfakt|en recherchiere ich vorrangig im Netz, und verständlicherweise sehr gerne über Wikipedia hinaus, sodass das Format gleichsam dazu dienen soll/kann, interessante und originelle Berlin- bzw. Kiezblogs auf Twitter vorzustellen. Darüber hinaus besteht die Idee, eine Blogroll zu erstellen, die eben jene Blogs versammelt. Mich interessieren Blogger_innen, die interessanten Berlin-Phänomenen nachspüren, die ihre Entdeckungen gerne teilen, die mich auf fantasievolle Weise in ihren Kiez oder in die Vergangenheit (die auch ganz jung sein kann) mitnehmen.

Welche Berlinblogs lest Ihr regelmäßig, welche empfehlt Ihr? Seid Ihr vielleicht sogar selbst Kiez-Blogger?
Nutzt die Kommentarfunktion, um Eure Blogvorschläge kundzutun oder auch um gezielt auf interessante Bloglinks hinzuweisen (bitte keine Links zu Zeitungsartikeln). Eine Auswahl werde ich alsbald hier vorstellen, und jeder Vorschlag wird als möglicher #Berlinfakt angesehen.
Ich freue mich auf zahlreiche neue Entdeckungen.

Natürlich freue ich mich, wenn #berlinfakt ein Hashtag wird, der sich verselbständigt, so wie es innerhalb kürzester Zeit das #Gruftwandeln schon getan hat. Hurra!
Dafür liebe ich Twitter!

// (ml)

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27 Antworten zu “#berlinfakt – Die tägliche Twitter-Dosis Berlin

  1. Ihr Lieben! Klasse Idee! Ich lese gerne das neukoellner.net die kürzlich den Grimme Online Award gewonnen haben. Thematisch würde es zu euren Wünschen passen, die Jungs und Mädels haben sich jedoch schon zu einem kleinem Lokalmagazin entwickelt.
    Ich bin schon gespannt, welche Tipps noch zusammen kommen.
    Herzliche Grüße, Anett

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