#smskultur – Die September-Nachlese

von Anne Aschenbrenner //

smskultursep16Der Wiener Social-Media-Stammtisch startete am 13. September mit einem „Warming Up“-Picknick im Burggarten in die neue Saison – die lauen Abende muss man feiern wie sie fallen.

Auch in dieser Saison werde ich den #smskultur wieder verbloggen und möchte gern die anderen Teilnehmer_innen des Wiener #smskultur, aber auch die Kolleg_innen der Social-Media-Stammtische in anderen Städten einladen, ihre Perspektiven zu bloggen. Viele Köche machen guten Brei – oder? 😉

Beim „Warming Up“-Picknick haben wir uns zunächst freilich über den Sommer ausgetauscht, über Museen, die wir besucht haben, über Veranstaltungen, an denen wir teilgenommen oder die wir digital begleitet haben. Besprochen haben wir auch kleine Kämpfe aus dem Social-Media-Arbeitsalltag, zum Beispiel das Foto-Problem. Die Hausfassade als Facebook-Banner? Die Direktorin des Hauses beim Handshake mit dem Minister als Profilfoto? Man kann den besten Fotografen zu Verfügung gestellt bekommen, die Bilder für die Social-Media-Kanäle müssen einfach anders aussehen, als solche für Print und Co. Klingt für unsereins logisch – bis zu den Entscheidungsträger_innen ist das oft noch nicht durchgedrungen. Kleine Probleme mit großer Wirkung: mitunter entscheidet man sich dann überhaupt etwas zu posten, wenn man kein Foto zu Verfügung hat.

5qwhacs0

Wiener #smskultur bei Nacht. Irgendwie wird es schon zeitig finster… 😉

Die kleine Runde am Montag haben wir jedoch weniger für brennende Social-Media-Themen genutzt, als vor allem dafür, Grundlegendes des #smskultur zu besprechen. Entstanden ist der #smskultur, wie ich im ersten Blogpost dazu schon erzählt habe, aus dem Wunsch der Teilnehmer_nnen des zweiten Wiener stARTcamps im Essl Museum nach einem Rahmen für regelmäßigen Austausch von Social-Media-Arbeiter_innen. Denn in einem Arbeitsfeld, das so jung ist, dass es dazu noch kaum richtig gute Ausbildungen gibt, und das so dynamisch ist, dass Ausbildungen rasch veralten, ist das Erfahrungensammeln und Ausprobieren oft die einzige Möglichkeit, um auftretenden Schwierigkeiten entgegenzutreten und alltägliche Arbeit mehr oder weniger effizient zu gestalten.

Nach der ersten #smskultur–Saison war es nun Zeit, einen Rückblick zu wagen. Beim Picknick haben wir den gemütlichen Abend dazu genutzt, zusammenzutragen, wie die #smskultur-Treffen bisher gelaufen sind, was gut funktioniert hat, was nicht und was man besser machen kann. Der Besucher_innen-Rekord liegt übrigens bei 24 Teilnehmer_innen! Wir sind aber auch schon zu viert dagesessen.

Mitunter, so die Rückmeldungen, ist der Eindruck entstanden, dass aus dem engen Kern jener heraus, die wirklich bei jedem Termin anwesend waren, ein „Team“ entstanden wäre, das organisiert und moderiert. Das genau aber war nicht die Intention des #smskultur: Ein Stammtisch ist kein Barcamp. Ganz ohne „Klassensprecher“ geht es aber auch wieder nicht – zu groß ist die Gefahr, dass diese Treffen, die mitunter durchaus fruchtbare Gesprächs- und Arbeitsrunden waren, schlussendlich im Sand verlaufen. Die Teilnehmer_innen der ersten Ausgabe haben zusammengetragen, was ihnen am #smskultur wichtig ist.

  • Der #smskultur soll einmal monatlich stattfinden
  • ein zwangloser Rahmen, um brennende Social-Media-Themen zu diskutieren
  • möglichst ein Rahmen, der nicht zu Konsum zwingt
  • in Produkt- und Selbstpräsentationen soll es nicht ausarten
  • Vertrauen ist wichtig, wir möchten offen reden können, ohne um den Job fürchten zu müssen
  • Snacks und Getränke dürfen von den TeilnehmerInnen mitgebracht werden, müssen aber nicht
  • Der Termin für das nächste Treffensoll immer unter den Anwesenden abgesprochen werden.

Der Vorschlag der Montagsrunde dazu war, den #smskultur nun, einem Staffellauf ähnlich, von einem Host (oder einem Host-Doppel) hosten zu lassen (sind wir nicht alle Herbergsmütter?), der den Termin kommuniziert und den Abend mehr oder weniger vorsichtig moderiert.

Als Ort bietet sich, solange dies noch möglich ist, der Besprechungsraum von Rosebud.Inc. / Collector Agenda / Verlag für moderne Kunst in der Salmgasse an. Dort treffen wir uns am 4. Oktober um 18.30 Uhr.

Wie gefällt Euch die Idee? Und wer nimmt das erste #smskultur-Host-Stöckchen?

//

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s