#12von12 – Die Wiener-Kulturfritzi-Edition

Als „frischgfangte“ Kulturfritzi bespiele ich seit der Erweiterung der Berliner Kulturfritzen um ein Wien-Büro die Social-Media-Accounts mit Marc gemeinsam. Um mich den Kulturfritzen-Follower_innen vorzustellen, haben Marc und ich uns für entschieden – ein serielles Format, wo jeweils am 12. jedes Monats Blogger_innen mit 12 Fotos ihren (Arbeits-)Alltag dokumentieren. Eine gute Gelegenheit also, Einblick zu geben, was die Wiener Kulturfritzi so tagsüber treibt.

Der Dienstag, auf den der 12. April heuer fiel, ist von allen Wochentagen jener, an dem bei mir am meisten los ist – eine glückliche Fügung. 12 Fotos vom Schreibtisch posten wäre wenig erbauend, solche Tage hab ich freilich auch.

Dienstags beginne ich meinen Tag mit meiner Arbeit im Feuilleton der Wochenzeitung Die Furche. Die Redaktion befindet sich, wie übrigens beinah alle Büros, in denen ich arbeite, in der Innenstadt. Super: Wien-Content geht im Netz ja immer! 😉

Im Feuilleton redigiere ich, schreib ich, pack ich aus und an, was eben so zu tun ist. Das macht mir viel Freude.

Im Zimmer sitz ich mit der Lektorin, die für ein Tratscherl immer zu haben ist und mit mir die Schokolade teilt.

Die Rezensionsexemplare beim Auspacken nicht zu lesen, ist eine Herausforderung.

In dieser Woche musste auch die Literaturbeilage fertig werden.

Ich arbeite nicht nur für die Furche, sondern auch für die Musiktheatertage Wien.
Das Büro der MTTW liegt im 7.Bezirk, trotzdem kann ich vom Zentrum her zu Fuß hingehen – der Kopf braucht Luft, die Seele die Sonne (endlich Sonne!) und der Magen ein Mittagessen.

Wir basteln derzeit die Website der Kulturfritzen fertig und auch für , wo Marc und ich das Bloggercafe organisieren dürfen, braucht man ein Bildl.

Grad eben gilt es bei MTTW auf den Social-Media-Kanälen das Frühlingsloch zu füllen – das Festival startet ja erst im August. Auch die Kooperationen müssen in die Wege geleitet werden. Und die Künstler brauchen Infos, welches Material sie für welche Kanäle bis wann bringen müssen – im Mai sollen die Drucksorten stehen, im Juni läuft eine Blogserie zu den Produktionen an. Gut geplant ist halb gewonnen!

Tools war das Thema des #smskultur, des Social-Media-Stammtisches, bei dem sich alle vier bis sechs Wochen Social-Media-Arbeiter_innen aus dem Kulturbereich zum Austausch treffen. Es gibt einen Kern, der immer gleich ist, und es gibt Leute, die unregelmäßig dabei sind. So ergibt sich mal ein persönlicheres, mal ein professionelles Miteinander. Als Kulturfritzi werde ich den #smskultur auch noch verbloggen.

Akku oder kein Akku ist für mich übrigens – was Wunder – eine entscheidende Sache.

In Wien wohn ich da, wo sich Fritzi und Igel Gute Nacht sagen. Im Sommer sehen wir uns öfter, er mag die warmen Steinplatten.

Empört Euch, Ihr Krähwinkler!, eine Nestroy Bearbeitung, hat bald im Theater an der Gumpendorfer Straße (TAG) Premiere – guter Grund also, Freiheit in Krähwinkel wieder zu lesen.

Den eigenen Arbeitstag zu vertwittern, war eine interessante Erfahrung – was gibt man preis, was nicht? Und was tut man eigentlich den ganzen Tag? Ich hab also einiges gelernt – nicht zuletzt eine neue Bedeutung von „Wetter“:

Bei mir in Wien ist „ein Wetter“ nämlich ein Gewitter. Kann man nachlesen, bei Wolf Haas: Das Wetter vor 15 Jahren! 😉

// (Anne Aschenbrenner)

 

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