Das ewige Hin und Her zwischen E und U

Eigentlich wollte ich mich vor der #KultDef-Blogparade drücken, mit Kultur im Namen komm ich da jedoch nur schwer drumrum. Vielleicht aber doch. Zumindest ein bisschen.

Mein Jugendlexikon (VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1987) definiert Kultur als „die Gesamtheit der von der Menschheit im Verlaufe ihrer geschichtlichen Entwicklung bis heute geschaffenen materiellen und ideellen Werte sowie de[n] Umgang mit diesen.“ Wikipedia ist ähnlich konkret. Und die bisherigen Blogparadenbeiträge, fast 60 sind es bislang, fächern das Spektrum auch vom Philosophischen bis ins Alltägliche auf.
„Ach, Luise, laß … das ist ein ZU weites Feld“, hört man Papa Briest mit leiser Verzweiflung sagen nach dem gescheiterten Versuch einer Definition. Und ich stimme seufzend zu, denn natürlich haben alle irgendwie recht, das Jugendlexikon, der alte Briest, Wikipedia sowieso ja immer, und auch all jene, die die Blogparade an den Rand der Verzweiflung geführt hat.

Statt nun also noch einen weiteren Definitionsversuch in den Orbit zu schießen, zeige ich Euch unkommentiert 99 Aspekte, die für mich Kultur sind, die mich geprägt haben, die meinen Fritzen den Namen gaben, die in der Gesamtschau wohl das sind, was ich gern „das ewige Hin und Her zwischen E und U“ nenne. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, dafür manchmal ziemlich um die Ecke gedacht, denn das lässt genug Raum für Interpretationen.

(Die Bildergalerie ist mit einer Zufallsfunktion ausgestattet, so dass die Bilder bei jedem Öffnen der Seite anders angeordnet sind. Dadurch entsteht jedes Mal ein ganz anderes Mosaik, das jeden Versuch, meinen Kulturbegriff festzumeißeln, wunderbar ins Wanken bringt.)

// (ml)

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5 Antworten zu “Das ewige Hin und Her zwischen E und U

  1. Pingback: Blogparade: "Kultur ist für mich ..." - Aufruf #KultDef·

  2. Stark umgesetzt, lieber Marc! Und außerdem möchte ich wissen, wem diese beeindruckende Bibliothek gehört, in der du da rumlungerst? 😀 (Bücherliebe!) Sei lieb gegrüßt, Anett

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    • hey anett, vielen dank! das war mal meine bücherwand, sogar selbst eingebaut. dazu gehörte noch ein zweiter ebenso befüllter bogen. mittlerweile bin ich umgezogen. diese regale vermisse ich am meisten.

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  3. Lieber Marc,

    grandioser Beitrag – super! Der fehlte noch in dem #KultDef-Reigen von aktuell 70 Posts! Sehr vielseitig und animierend. Anetts Frage hätte ich auch gestellt, ist somit beantwortet – sehr fein und danke, dass „Kultur“ dich immer zwingt … in die Knie?

    Herzlich,
    Tanja

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  4. Pingback: Was ist Kultur? Versuche einer Definition #KultDef 3·

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